Der Fotowettbewerb der Bürgerstiftung Bad Münstereifel ist entschieden: Über 100 Hobbyfotograf*innen aus der Region haben ihre schönsten Winterimpressionen eingereicht und damit die besondere Atmosphäre der Eifel in der kalten Jahreszeit eingefangen. Viele so unterschiedliche wie eindrucksvolle Bilder haben die 7-köpfige Jury aus Fotograf*innen, dem Bürgermeister von Bad Münstereifel Sebastian Glatzel und Mitgliedern der Bürgerstiftung vor eine echte Herausforderung gestellt. Die Wahl der Gewinnerbilder war ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen, umso mehr begeistern die Ergebnisse:
Den 1. Platz belegt Rainer Strang aus Bad Münstereifel-Iversheim mit einem nächtlichen Blick auf den Ort. Er erhält einen vom Hotel Marielle gestifteten Gutschein für ein „Trust the Chef“-Menü im gleichnamigen Restaurant für 2 Personen im Wert von 170 Euro.
Der 2. Platz geht an Ferdi Groß aus Mechernich für sein Bild „Solitär“, welches einen einsamen Baum auf einer verschneiten Wiese zeigt. Ferdi Groß darf spendenfrei mit Begleitung an einem Scheunenkonzert seiner Wahl in der Scheunenbühne Witscheiderhof teilnehmen.
Über den 3. Platz freut sich Michaela Pützler aus Bad Münstereifel-Nitterscheid für ihren Blick auf den verschneiten Michelsberg. Sie erhält einen Gutschein über 30 Euro aus Jojos Créperie in Bad Münstereifel.
Bürgermeister Sebastian Glatzel: „Die Eifel im Winter hat eine ganz eigene, fast magische Kraft. Diese Kraft haben unsere Hobbyfotograf*innen mit großer Sensibilität und künstlerischem Blick eingefangen. Ich bin beeindruckt, wie viel Liebe zum Detail, wie viel Stimmung und wie viel Heimatgefühl in diesen Bildern steckt. Der Wettbewerb zeigt: Schönheit entsteht hier, vor unserer Haustür, in Schnee, Licht und Stille. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer*innen – und ganz besonders an die Gewinner*innen, deren Werke die Seele unserer Region so wunderbar abbilden.“
Dr. Waltraud Stening, Mitglied des Vorstands der Bürgerstiftung und der Jury: „Das ist der erste Fotowettbewerb der Bürgerstiftung, und wir waren sehr beeindruckt von der schieren Anzahl der eingereichten Bilder. Die Entscheidung fiel schwer, angesichts der hohen Qualität der Bilder war es ein hartes Ringen. Aber mit der Auswahl der Siegerfotos sind wir mehr als glücklich.
Erster Platz, Fotograf: Rainer Strang

Zweiter Platz, Fotograf: Ferdi Groß

Dritter Platz, Fotografin: Michaela Pützler

In Kürze werden die Preise im Rahmen einer kleinen Preisverleihung übergeben. Die weiteren Bilder der sehr sehenswerten Shortlist finden sich hier.
Aus der Begründung der Jury:
Platz 1: „Die ausgewogene Mischlichtsituation und die gut gesetzte Belichtung schaffen eine ansprechende Lichtstimmung, die das Foto sehr idyllisch wirken lässt und dazu einlädt, es genauer zu betrachten. Besonders der schöne Orange-Blau-Kontrast zwischen winterlicher Kühle und der weihnachtlichen Beleuchtung der Stadt sowie der „Blaue-Stunde“-Effekt tragen zu dieser Atmosphäre bei. Der lokale Bezug ist unverkennbar. Auch der Bildaufbau überzeugt: Der etwas strenge Fokus auf die mittig platzierte Kirche wird durch das Geäst sowie den bergigen Hintergrund aufgelockert, während Zweige und Äste den Blick geschickt rahmen.“
Platz 2: „Der Minimalismus des Solitärs strahlt eine Ruhe aus, die hervorragend zur winterlichen Stimmung passt. Das wunderbare Motiv ist hier klassisch in Szene gesetzt; die Schwarz-Weiß-Umsetzung ist gut gewählt und unterstreicht die Struktur des Baumes und der Sträucher. Der Kontrastumfang ist geschickt bewältigt. Die Bildaufteilung – mit der Gesamtgruppe ungefähr im „goldenen Schnitt“ platziert – verleiht dem Foto Harmonie und führt den Blick immer wieder in das dahinterliegende Grau, bevor er zum Baum zurückkehrt, dessen Äste sich mit ihren Schneeauflagerungen bis in die Spitzen verfolgen lassen. Der Baum könnte zwar wahrscheinlich überall stehen, wirkt aber dennoch typisch für die Umgebung.“
Platz 3: „Die winterliche Symbiose von Wald, Himmel und Turmspitze besticht durch ihre Ruhe und Ausgewogenheit und vermittelt eine wunderschöne, ruhige Winterstimmung. Das Bild ist geschickt komponiert und weckt mit seiner Harmonie Sehnsucht. Das Auge spaziert über die bestäubten und verreiften Baumwipfel, während die trutzige Wallfahrtskapelle St. Michael als eines der Wahrzeichen Bad Münstereifels den Betrachtenden entgegenlugt. Die Kapelle ist optimal in Szene gesetzt. Trotz der tief winterlichen Landschaft geht vom Himmel und dem Tageslicht eine warme Bildstimmung aus, die sich über die Wiese legt.“
Die Jury bestand aus Sebastian Glatzel (Bürgermeister von Bad Münstereifel), Martin Broeckerhoff, Roland Ehrlich, Urszula Harzheim, Jana Stening, Dr. Waltraud Stening (Mitglied im Vorstand der Bürgerstiftung Bad Münstereifel), Antje Lehbrink (Bürgerstiftung Bad Münstereifel).
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